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Odessa

Die nach Einwohnerzahl viertgrößte Stadt der Ukraine  ist eines der beliebtesten Reiseziele des Landes, nicht zuletzt wegen ihrer Lage an der gleichnamigen Bucht des Schwarzen Meers. Der Hafen von Odessa ist, zusammen mit zwei weiteren in den Vororten Illichivsk und Yuzhne, der wichtigste ukrainische Seehafen, der Öl-, Gas- und Gütertransporte ebenso wie Passagierverkehr abwickelt. Der Hafen ist an Bahn- und Pipeline-Transportwege angebunden.

Die Gründung der Stadt war 1794 von Katharina der Großen mit dem Ziel der Schaffung eines Ortes rund um den Hafen angeordnet worden. Zuvor war hier der Standort einer antiken griechischen und später einer Tatarensiedlung. Odessa ist das Verwaltungszentrum der Provinz Odessa mit etwa 2,3 Millionen Einwohnern. Das Gebiet gehörte einst zum historischen Neurussland, bevor es kurz ein Teil der Ukrainischen Volksrepublik und später der Ukrainischen SSR innerhalb der Sowjetunion wurde. Im Zweiten Weltkrieg kam die Stadt unter rumänische Besatzung und musste viele Tote beklagen, bevor die Rote Armee sie 1944 zurückeroberte.

Odessa hat erfolgreich Elemente der verschiedenen Einflüsse, die es über die Zeit erlebte, in ihrer vielfältigen Kulturszene bewahren können. Das Stadtbild wird vom nahegelegenen Meer mit Hafen und Stränden geprägt. Nicht weit entfernt von der Stadt fließt der Fluss Dnister ins Schwarze Meer.

Odessa Oper

Übersicht Odessa

Lage

Süden der Ukraine, am Schwarzen Meer

Odessa

Einwohner

1,006 Millionen

Gründungsjahr

1794

Entsprechend der Lage und der geographischen Gegebenheiten - die Umgebung der Stadt ist weitgehend flach mit sehr wenigen kleineren Hügeln - wird das Klima weitgehend von den Gewässern beeinflusst. Es gibt verhältnismäßig trockene, milde Winter mit Temperaturen, die nicht allzu oft unter 0° C sinken, mehr Niederschlägen im Sommer und einem Klima, das ganzjährig als gesundheitsfördernd angesehen wird. Die Wassertemperaturen an der Küste steigen auch im Hochsommer selten über 20° C.

Diese angenehmen klimatischen Bedingungen begünstigen die Tourismusbranche, einer der wichtigsten wirtschaftlichen Faktoren in der Region. Viele Sehenswürdigkeiten in der Stadt, so wie die berühmte Potemkinsche Treppe oder die vielen baumgesäumten Boulevards sowie einige Sandstrände locken viele Touristen nach Odessa. Andere große Arbeitgeber finden sich in der Schiffsbau-, Fracht- und Transportbranche und in der Energieindustrie. Darüber hinaus ist die Stadt Standort mehrerer Universitäten, darunter die staatliche I.I. Mechnikov Universität und die Staatliche Medizinische Hochschule. Odessa hat eine lange kulturelle, literarische und Wissenschaftsgeschichte.

Odessas Flughafen, 2012 umfassend renoviert, fertigt jährlich etwa eine Million Passagiere ab und unterhält einige direkte Verbindungen zu internationalen Drehkreuzen wie Istanbul, München und Moskau. Innerhalb der Stadt stehen Straßenbahnen, Busse und Kabelbahnen sowie Fähren zur Verfügung. Es gibt daneben zahlreiche Verbindungen mit der Eisenbahn.   

 

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